… und immer noch Regen?
ja ja, ich weiß, meine Titel werden nicht origineller, aber immerhin spiegeln sie die Wahrheit wieder
.
Das Schottland noch nicht komplett überflutet ist und weggespült wurde, ist eigentlich wirklich ein wundersames Ereignis. Aber naja, vom Dauerregen zu berichten, ist wohl nicht wirklich spannend.
Also, was gibt es Neues?! Gerade diese Woche sind wir aus dem ‘Urlaub’ zurückgekommen. Wir waren für ein paar Tage in Oxford, um einen von Felix’ Freunden beim Umzug zu helfen. Naja, umgezogen sind wir eigentlich nur einen Tag, den Rest der Zeit, haben wir einfach so genossen, mit Freunden, Spaß haben etc. Es waren wirklich ein paar nette Tage. Oxford ist eine schöne Stadt - voll mit Wissen
- und es ist es auf jeden Fall wert, sie mal gesehen zu haben. ABER: Packt genug Geld ein, damit ihr überleben könnt. Wir hatten ja nun das Glück, dass wir bei Felix’ Freunden übernachten konnten und die Abende haben wir zumeist alle zusammen (etwa 7-9) in der Wohnung verbracht und Cocktails getrunken und Rockband gespielt (muss man unbedingt mal gemacht haben, ist big big fun!) oder einfach nur gechattet. Im Grunde blieb eigentlich nur das Essen über, was wir bezahlen mussten. Zugegeben, wir haben eigentlich fast jeden Tag auswärts gegessen, aber das müssten normale Touristen ja auch. Sehr zu empfehlen, für alle, die Chinesisch mögen und bereit sind 16€ zu bezahlen, ist die ‘Pink Giraffe’. Dort haben sie ein ‘all you can eat’ Angebot und das ist es wirklich. Man kann die Karte hoch und runter essen und dann nochmal von runter bis hoch
. Allerdings sind die Getränke nicht inklusive. Eine super Sache ist auch das so genannte ‘punting’. Das muss man sich vorstellen wie die Gondeln in Venedig. Man sitzt in einem Boot und man hat einen langen Eisenstab, um das Boot vorwärts zu bewegen. Glücklicherweise mussten wir nichts bezahlen, da wir die Ausrüstung von dem Magdalen College bekommen konnte, da einer Mitglied dort ist. Das war echt eine super Gaudi, es sieht sehr viel leichter aus, als es dann wirklich ist.
Naja, wie auch immer, Oxford war super, Zeit mit Freunden zu verbringen noch besser. Aber irgendwann muss man ja mal wieder nach Hause. Und Gott bewahre uns alle vor dem Britischen Zug’system’. Erstens, da es privatisiert ist, gibt es keine festen Tarife, sondern man hat entweder Glück oder Pech - mal bezahlt man für eine Strecke 15 Pfund und dann am nächsten Tag für die gleiche Strecke 70 Pfund (oder so ähnlich). Dann gibt es verschiedene ‘Anbieter’, das ist ja grundsätzlich nicht so schlimm. Wenn man dann aber im Bahnhof steht und einen Informationsschalter sucht, dann gibt es davon ungefähr zehn verschiedene und man verbringt erstmal eine Stunde damit, herauszufinden, welcher denn zuständig ist. Außerdem haben die meisten Züge Verspätung und jeder kennt wohl diesen Domino-Effekt … verspätet sich einer, verpasst man einen, dann … Wir kamen also mit gehörig Verspätung wieder nach Schottland. Dann hatten wir noch Zeit für eine Dusche, Essen, Sachen auspacken und neue Sachen wieder einpacken, denn am nächsten Morgen um 6 Uhr ging es schon wieder nach Glasgow zum Flughafen und ab nach Dublin …
Damit ich aber nicht wieder einen langen langen langen Roman schreibe, verschiebe ich Dublin dann auf den nächsten Post. Dann werden auch bald wieder Fotos nachgereicht, von besagten Aufenthalten in Oxford und Dublin. …
Ciao Ciao

